Sie finden Ihr Wunschfahrzeug nicht in Deutschland, oder Sie suchen ein amerikanisches Auto, das es hierzulande nicht gibt? Dann hilft nur ein Import aus dem Ausland.

Aus dem europäischen Ausland gestaltet sich das relativ einfach. Sie sollten aber in jedem Fall alle Kosten dabei berücksichtigen, die durch diverse Gebühren bei Behörden, TÜV, etc. so anfallen.

Etwas aufwändiger ist das schon bei einem Import aus Übersee wie z.B. den USA.

Selbstverständlich gibt es auch zahlreiche Dienstleister, sowohl hierzulande als auch im Land des Autokaufs, die dies für Sie erledigen.

Wenn Sie aber gut Englisch sprechen, können Sie die notwendigen Schritte auch selbst erledigen.

Zunächst gilt, wie bei uns: Seien Sie vorsichtig beim Kauf, sowohl das Auto, als auch die Zahlungsmodalitäten betreffend.

Das wichtigste Dokument ist das Certificate of Title, welches unserem Zulassungsbrief entspricht. Wenn Sie ein Neufahrzeug erwerben, erhalten Sie ein Manufactorer´s Statement of Origin.

Informieren Sie sich schon im Voraus bei Fahrzeugspeditionen über Termine, Kosten, etc. Die wichtigsten Häfen sind dabei Baltimore und New York im Osten und Los Angeles oder San Francisco an der Westküste der USA, und die Zielhäfen sind Hamburg oder Bremerhaven. Die Transportschiffe verkehren meist täglich und die Reisezeit beträgt circa zehn Tage von der Ostküste, von der Westküste aus 20 Tage.

Sie sollten drei Tage vor dem Ausschiffungstermin der Spedition das Fahrzeug am Hafen übergeben, damit die Formalitäten erledigt werden können. Lassen Sie sich dabei eine beglaubigte Kopie der Zulassungsunterlagen geben, um vor einem Verlust der Papiere geschützt zu sein.

Empfehlenswert ist dabei der Abschluss einer Transportversicherung All Risk, die alle Risiken von der Abgabe bis zur Übernahme am Zielort abdeckt.

Bei der Übernahme des Autos ist zu berücksichtigen, dass, wenn das Fahrzeug keine US-Zulassung mehr hat, es nicht gefahren werden darf.

Es fallen 10 Prozent Zoll und 19 Prozent Mehrwertsteuer an. Für Oldtimer gilt der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent.

Abschließend geht es an ihrem Wohnort noch zum TÜV, um das Auto prüfen zu lassen, und dann zur Anmeldung.