Wenn man sich erstmals mit dem Transport im Container auseinandersetzt, stellt man schnell fest, dass es vor allem zwei Arten von Frachtcontainern gibt, die am Markt dominieren. Es gibt viele Größen und Arten der Frachtcontainern, international sind aber die Mehrheit der eingesetzten Container 20- oder 40-Fuß Trockenlastencontainer.

20-Fuß Container

Der 20-Fuß-Container ist 6,09 Meter (20 Fuß) lang, 2,44 Meter (8 Fuß) breit und 2,59 Meter (8,5 Fuß) hoch. Im Inneren ist Platz für 33 Kubikmeter, wovon in der Regel nur 90 Prozent genutzt werden können.

Mit diesem Container kann ein Gewicht von zwei Tonnen transportiert werden. daher eignen sie sich besonders gut für schwere Lasten wie Papier, Metall oder Holz.

40-Fuß High Cube Container

Der 40-Fuß Container ist der meisteingesetzte Container, mehr als die Hälfte der weltweit eingesetzten Frachtcontainer sind 40-Fuß Container.

Er ist 12,19 Meter (40 Fuß) lang, 2,44 Meter (8 Fuß) breit und 2,89 Meter (9,5 Fuß) hoch. Der Name “High Cube” bezieht sich darauf, dass er um 1 Fuß höher ist, als der normale 40-Fuß Container.

Wenn im internationalen Seetransport Container eingesetzt werden, werden diese als Teil des Schiffes betrachtet und behandelt. Die Reedereien stecken viel Geld in die Wartung und Reparaturen der Container. Behörden kontrollieren regelmäßig, ob die Container seetüchtig sind. Sollte ein Container nicht als seetüchtig erachtet werden, darf darin nichts transportiert werden, da ansonsten das gesamte Schiff als nicht seetüchtig gesehen wird.

Sobald ein Container beladen ist, wird dieser verschlossen und mit einer Plombe versehen, damit der Kunde sichergehen kann, dass der Container im Laufe des Transports nicht geöffnet wurde. Außerdem können Zoll und andere Behörden den Frachtcontainer mit einem Siegel versehen.

Logistikdienstleister sehen den Frachtcontainer als eine der größten Errungenschaften der letzten 30 Jahre, weil erst dadurch möglich wurde, eine moderne Lieferkette umzusetzen. Durch den Frachtcontainer konnten Diebstähle, Verschwendungen und Schäden enorm reduziert werden. Leider hat er auch mehrere Millionen Hafenarbeiter auf der ganzen Welt den Job gekostet.