Viele Anlagen- und Maschinenbauunternehmen aus Deutschland sind darauf angewiesen, ihre Produkte mittels Frachtversand mit einem Schiff zu versenden. Denn viele Anlagen sind in ihrer endgültigen Form zu groß und passen nicht in einen Container hinein. Zudem würden sie in bereits montiertem Zustand Schaden während eines Transports erleiden. Einige Anlagen müssen hingegen präzise am Ort der Endkunden aufgestellt, installiert und ausgerichtet werden.

Für den Frachtversand mit einem Containerschiff sind oftmals 40“ Container üblich. Dies ist ein Volumen von einer Länge von zwölf Metern sowie eine Breite und Höhe von drei Metern. Innerhalb der Container ist es üblich, dass die Herstellerfirmen die Anlagen- und Maschinenteile auf Paletten einlagern, damit sie sie einfacher mit einem Gabelstabler hineinbringen und wieder herausholen können. Folien und Füllstoffe schützen zusätzlich die Produkte gegen Nässe, Erschütterungen und starken Bewegungen, wie sie auf hoher See üblicherweise vorkommen können. 20“ Container sind halb so groß und sind eher für kleinere Anlagen oder Nachbestellungen üblich.

Es ist an der Tagesordnung, dass Anlagenhersteller große Maschinen aus Deutschland in alle Welt exportieren. Der bekannteste inländische Hafen ist der Hamburger Hafen mit extrem hohen Kapazitäten in der Schiffslogistik. Große Ladeportale helfen, dass die großen und schweren Container auf die Schiffe gehoben werden. Zudem ist er strategisch ideal an der Nordsee gelegen, welches den Hafen besonders zugänglich macht.

Diese Ausführungen machen deutlich, dass sich eine Dienstleistung für solch eine Art von Logistik spezialisieren muss. Dazu gibt es Beratungsbüros und Logistikfirmen. Die kümmern sich oftmals um den gesamten Prozess des Warentransports. Dazu gehört nicht nur die Logistik vom Werksgelände bis hin zum Endkunde dazu, sondern ebenso die Bearbeitung der wichtigen Dokumente zur Registrierung für den Export sowie für die Versicherer der Maschinen. Solch ein Komplettpaket an Dienstleistung sichert den Herstellern und auch Käufern der Anlagen einen qualitativ hochwertigen Service und Entlastung von diesen aufwendigen bürokratischen Aufgaben zu. Zugleich schützt es vor Fehlern, die oftmals aus mangelnder Erfahrung und unvollständiger Bearbeitung entstehen können. Solche Fehler wiederum würden extremen Zeitverlust nach sich ziehen.